Unser Objekt: U 406 von Franz Schroller
Das Fahrzeug wurde sicher auf einer Stütze aufgebockt (linkes Bild).
Auf dem rechten Bild sieht man das Radvorgelege.


Ausbau, ohne vieler Worte, den Bildern folgen …




Bremsschläuche trennen.
Hierbei vier Dichtstopsel bereithalten.
Nach dem Abschrauben der Bremsschläuche jeweils sofort den Dichtstopsel draufsetzten.
Das verhindert, dass Luft/Dreck in das Bremssystem kommt.
Das Entlüften kann dann auch unter Umständen entfallen.





Weiter mit der Zerlegung:












Hier sieht man das untere Lager, das durch Belastungen gebrochen ist.
Im Reparatursatz sind die beide Lager.









Hier kommt das Spezialwerkzeug zum Einsatz.
Es erleichtert das Ausheben.












Mit dem Werkzeug (Bild links) wird die neue Buchse eingepresst.
Zuvor sollte die alte Buchse entfernt werden.
In unserem Fall war die alte Buchse noch o.k.





Der defekte Simmerring.
In den nächsten Bilder ist auc die Buchse zu sehen, die auf die Welle kommt.







Lösen der Schrauben am Radvorgelege






Die Welle an einem Zuggerät befestigen, um das Radgelege herauszuziehen.











Das Lager herausnehmen.
Entweder mit einem Abzieher oder einfacher mit einem Hacken



Sollte das Rollenlager auseinanderfallen, ist es Schrott und muss ersetzt werden.







Abziehen des Zahnrades:
Das Zahnrad sollte bei viel Glück mit der Hand abzuziehen sein.
Wenn nicht arbeiten wir mit einem Abzieher.
Bei unserem Beispiel haben wir es auch nicht mit viel Kraft geschafft, das Zahnrad abzubekommen.
Versuche:
- Mit der Hand -Ideal
- Abzieher ohne großem Kraftaufwand
- Abzieher mit großem Kraftaufwand – das Kugellager ist dann kaputt
- Abzieher mit großem Kraftaufwand und mit Schlägen auf das Zahnrad – das Kugellager ist dann kaputt
- Abzieher mit großem Kraftaufwand und Heißmachen des Zahnrades – das Kugellager ist dann kaputt
- Abzieher mit großem Kraftaufwand und Heißmachen des Zahnrades bis es anläuft – das Kugellager ist dann kaputt und das Zahnrad ebenfalls;
also, wenn das Zahnrad beim Heißmachen sich bewegen sollte, es nicht bis zum Anlaufen aufheizen





















Simmerringe im Radvorgelege.
Oben der Alte – hier der Neue und der Zustand, wenn die Welle keine Riefen hat.




Loctide in die Buchse und auf die gesäuberte Welle





Simmerring im Radvorgelege.
Den Simmerring um den Federring einfetten.
Dies verhindert, dass der Federring beim Einschlagen in der Gehäuse herausspringt.
Der Simmerring ist bündig im Gehäuse einzubauen.
Vorischt beim Zusammenbauen: nicht an der Welle ziehen, sonst verschiebt sich der Simmerring!







Einpassen des Kugellagers:
Das Kugellage muss mit 1/10 passgenau im Gehäuse sitzen.
Wenn erforderlich Distanzringe einsetzen.



Das Radvorgelege säubern und ebenfalls die Lager einmessen und wenn erforderlich Distanzringe einsetzen.






Zahnrad einsetzen und einfetten.
Dies bewirkt, dass die Welle leichter zum Einführen ist.








Die Welle nach dem Aufbringen der Dichtmasse mit aller VORSICHT einführen.
An den vier Ecken am Gehäuse Schrauben zur Führung einsetzen und immer wieder die Welle bewegen, um festzustellen, ob diese auch in das Rollenlager richtig einfädelt.
Wenn nicht, nicht mit Gewalt arbeiten – lieber alles wieder raus und nochmals rein.
Wenn eine Rolle des Rollenlager dabei herhausgefallen sein sollte, ist dieses Schrott.
Falls alles glatt gegangen ist, alle Schrauben anziehen.










Welle säubern und die Buchse mit Loctide einschlagen.
Die Buchse muss soweit eingeschlagen werden, dass diese später im Bereich des Simmerrings der Achse läuft und der Simmerring nicht von der Buchse rutscht.















Die Nut des Lagers sollte in Fahrtrichtung zeigen, damit die Belastung nur auf der Seite wirkt.







Hier zeigt sich, ob die Buchse der Welle im Simmerring läuft.
Wenn nicht, muss die Buchse verschoben werden.











Bevor die Schrauben angezogen werden,
mit einem Wagenheber alles anheben und dann anziehen.












Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
Es gilt das Werkstatthandbuch.
Klaus Kaffler
Klaus@Bayernmog.de
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